Die weltweite Überwachung des Internets nimmt ständig zu. VPN-Zugänge sind daher seit langem kein Thema mehr mit dem sich nur Kriminelle beschäftigen, sondern sollten von jedem Internet-Nutzer der Wert auf seine Privatsphäre im Netz legt genutzt werden. Parallel zur Nachfrage wird auch das Angebot unterschiedlichster VPN-Dienste immer größer.

Was genau ist ein VPN?

Ein Virtual Private Network (VPN) ist eine Möglichkeit die eigene IP-Adresse im Internet zu verschleiern und so anonym und frei von staatlicher Überwachung zu surfen. Ein VPN-Dienst stellt seinen Abonnenten eine Reihe von Servern zur Verfügung, über die dann die Abfragen umgeleitet werden. Da anstatt der normalen IP-Adresse des Nutzers nun die IP-Adresse des VPN-Anbieters genutzt wird, können die jeweils aufgerufenen Dienste nicht mehr nachvollziehen wer der Besucher war. Außerdem ermöglichen es VPN-Zugänge den Standort des Nutzers zu „verändern“. Ein deutscher Nutzer kann so beispielsweise einen VPN-Server in den USA verwenden, um so Inhalte die lokal nicht verfügbar sind wieder freizuschalten.

Welcher VPN-Anbieter ist der Beste?

Eine wirklich eindeutige Antwort auf diese Frage gibt es nicht, da der jeweils optimale Anbieter sich je nach den individuellen Bedürfnissen der Nutzer unterscheidet. Das Portal www.vpnvergleich.net hat es sich zur Aufgabe gemacht Klarheit in den Dschungel der VPN-Dienste zu bringen.

Bei der Auswahl eines VPNs sollte man folgende Punkte beachten:

-        Preis des Dienstes

-        Laufzeit (teilweise bis zu 36 Monate)

-        Firmensitz (wichtig für die Herausgabe von Logdaten)

-        Standorte (wichtig für die Freischaltung spezieller Inhalte)

-        Server- und IP-Anzahl

-        Verfügbarkeit der Software für das jeweilige Betriebssystem

-        Zahlungsmöglichkeiten (zum Beispiel Bitcoin für höhere Anonymität)

-        Verbindungsgeschwindigkeit (wichtig für Downloads und Streaming)

Achtung: Solltet ihr ein VPN-Abo für einen längeren Zeitraum abschließen wollen, lohnt es sich häufig auf Feiertage wie Ostern oder Weihnachten zu warten. Einige Anbieter bieten dann bei mehrmonatigen Abos häufig bis zu 50 Prozent Rabatt.

Kann ein VPN zum Filesharing / Download genutzt werden?

Die meisten VPN-Anbieter erlauben auch die Nutzung ihrer Dienste zum Filesharing zum Beispiel per Torrent. Besonders in Deutschland ist es ratsam als Schutz vor einer kostspieligen Abmahnung Filesharing nur mit einem VPN zu nutzen. Um dabei möglichst anonym zu sein sollte das VPN per Kryptowährung bezahlt werden. Einige Anbieter verbieten Filesharing jedoch vollständig, da der Traffic ihr Netzwerk zu stark belastet. Es ist daher empfehlenswert sich vor dem Abschluss eines Abos zu informieren, ob und unter welchen Bedingungen Torrent und Co. erlaubt sind.

Bin ich mit einem VPN wirklich anonym?

Ein VPN sollte nicht für kriminelle Handlungen missbraucht werden. Trotz der Anonymisierung der IP-Adresse über den Server des Herstellers ist es mit einigem Aufwand möglich den Nutzer zu verfolgen. Dies erfolgt durch im Browser gespeicherte Cookies und das sogenannte Browser Fingerprinting, eine Technik bei der aus den Systemeinstellungen und den Einstellungen und Addons des Browsers ein eindeutiger „Fingerabdruck“ erzeugt wird.